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Dieses Reiseziel ist momentan nicht sicher.
Dieser Reiseführer ist vorerst auf Eis gelegt und dient nur zur Info. Kiew ist eine Stadt mit einer reichen Geschichte, Widerstandskraft und Kultur. Auch wenn Reisen momentan nicht möglich sind, zeigt dieser Reiseführer, warum die Stadt wichtig ist – und warum sie auf die Liste der zukünftigen Reiseträume gehört.
Aber was solltest du in Kiew auf keinen Fall verpassen? Hier haben wir unsere Tipps für dich zusammengestellt:
Maidan Nezalezhnosti (Unabhängigkeitsplatz)
Der zentrale Platz von Kiew. Er ist bekannt für viele politische Proteste, die dort stattfanden (z. B. Euromaidan, Orangene Revolution). Durch den Maidan verläuft die Hauptstraße von Kiew – Kreshchatyk.
Pechersk Lavra
Das Kloster, das in eine untere und eine obere Lavra unterteilt ist, ist das Heiligtum der orthodoxen Christen in der Ukraine – ein Wallfahrtsort und eine der größten Touristenattraktionen der Stadt und nicht umsonst UNESCO-Weltkulturerbe. In der unteren Lavra gibt es die berühmten künstlichen Höhlen, von denen einige auch besichtigt werden können. Dieser Komplex aus Tunneln und Krypten ist ebenso einzigartig wie gruselig. Über 100 wichtige orthodoxe Persönlichkeiten wurden in den letzten Jahrtausenden im Lavra-Komplex beigesetzt. Wenn man sich die Särge genau ansieht, fällt auf, dass sich unter den Gewändern tatsächlich Leichen befinden – achten Sie auf die verräterischen mumifizierten Hände. Dieser Teil kann übrigens kostenlos besichtigt werden, während für die obere Lavra eine geringe Gebühr zu entrichten ist. Nachdem du den Eintritt für den Komplex bezahlt hast (ca. 25 Griwna oder ~1 US-Dollar), gehst du durch ein wunderschön verziertes Tor mit gemalten Ikonografien und Goldverzierungen. Eines der ersten Dinge, die du sehen wirst, ist der Große Lavra-Glockenturm, der mit einer Höhe von fast 100 Metern einst der höchste Glockenturm in ganz Kiew war. Außerdem gibt es unzählige kleine Kirchen mit goldenen Zwiebeltürmen, in den Himmel ragenden Glockentürmen und anderen weiß getünchten Gebäuden, zwischen denen schwarz gekleidete Mönche umhergehen und einen perfekten Kontrast bilden. Die Kirche wurde sorgfältig restauriert und ist nun eine überzeugende Nachbildung ihres früheren Glanzes.
Goldenes Tor
Das Goldene Tor (Zoloti Vorota) ist eine Rekonstruktion des Haupttors zu Kiew aus dem Mittelalter, als Kiew noch eine ummauerte Stadt war. Bis zum 19. Jahrhundert diente es trotz teilweiser Zerstörung als Stadttor von Kiew. Es befindet sich in einem kleinen Park und neben ihm steht eine große Statue von Jaroslaw dem Weisen, dem der Bau des Tores zugeschrieben wird. Es liegt zentral und die gleichnamige U-Bahn-Station ist weniger als 100 m entfernt. In den wärmeren Monaten ist dies ein lebhafter Platz, an dem sich die Menschen aufhalten und das Wetter genießen. Nicht weit vom Goldenen Tor gibt's einen tollen Fotospot – das Ritterhaus „Dom barona Shteyngelya”. Es wurde 1898 für einen polnischen Magnaten im Stil einer mittelalterlichen Burg gebaut.
Bessarabsky-Markt
Der Markt wird auch heute noch von Einheimischen genutzt, obwohl er im Vergleich zu anderen kleineren Märkten, die man in den Straßen von Kiew findet, eher gehoben ist. Die Produkte sind schön gestapelt und man findet viele traditionelle ukrainische Produkte, wie eingelegtes Gemüse und exotischen Kaviar.
Holodomor-Gedenkstätte
Dieses kleine Museum unweit der Pechersk-Lawra erinnert an Millionen von Menschen, die 1932-1933 in der sowjetischen Ukraine durch eine von Menschen verursachte Hungersnot ums Leben kamen. Es war ein Völkermord, bei dem zwischen 7 und 10 Millionen Menschen starben. Das Denkmal ist klein, aber beeindruckend. Der eindrucksvollste Teil des Museums sind die riesigen Getreidehaufen. Jedes Korn steht für ein Opfer.
In unserem Reiseplan unten haben wir noch ein paar weitere Highlights und Restauranttipps zusammengestellt.